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Red Aces - RB Leipzig

Warum die „Nein zu Rb“ Kampagne zu kritisieren ist

Bewusst gemacht, sei es unwiderlegbar, dass Fußball einem Schatten der Kulturindustrie unterliegt, der Akteure und Akteurinnen zur Zirkulation von Ganzheitsidealen zwingt, die inhaltlich nicht paradoxer sein könnten, als die Totalität einer unreflektierten, regressiven Fankultur. Diese findet ihr tragisches Finale in einer strukturell antisemitischen Argumentationsweise, die durchtrieben von einer Schuldprojektion des eigenen Versagens und von einer Personifizierung des „Übels“ ist und daher keinen Gedanken daran verschwendet, wie der betrauerte, traditionelle Fußball denn aussehen könne, um der Beschwörung der eigensten, betäubenden Ohnmacht Platz zu machen. Allerdings fehlt den „Gegen den modernen Fußball“ ProtektorInnen die Reflexion der Erkenntnis daraus, dass auch sie, als Basis einer positiven Gruppenidentifikation, selbst einer Kritik bedürfen. Der revisionistische  Kampf um den Rückgewinn des traditionellen Fußballs, der wohl einem Glaubenskrieg um Eden gleichen soll, ist zweckgesteuert und systematisch, verfolgt ein Ausschalten der „Ungläubigen“ und lässt die KämpferInnen selbst in ihrer amorphen Verrohung erstarren. Vorzufinden ist also viel mehr eine Art rückwärtsgewandt auftretende Nostalgieromantik, die der allgemeinen Entropie allen Seins entgegenwirken soll.

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Kein Platz für Subkultur – Warum verarscht ihr die Skaterszene?

Mittlerweile ist es fast ein Jahr her, dass die Rasenballer am Cottaweg ihr Trainingszentrum bezogen haben. Das gute Ding kostete 35 Millionen, Dominik Kaiser sprach von optimalen Bedingungen und dass all dies allererste Sahne sei.
Das mag wohl zutreffend sein, für jeden der seinen Platz in der “Roten Bullen Herde“ gefunden hat, doch verursacht diese Elitebildung auch Ausgrenzung.
In der Bauphase des Geländes lies man noch Graffiti-Künstler die tristen Container verschönern, eignete sich bewusst ein junges, modernes und subkulturelles Image an, was letztendlich nur davon übertroffen werden konnte, dass man sich dafür entschied, einen freizugänglichen Skate-Park auf das Gelände bauen zu lassen. Bewusst erhaschte man sich Sympathiepunkte in Kreisen, die wohl sonst eher keine Nähe zum Auftritt von Rb in Leipzig gefunden hätte.
Geschickt gelang es dem Verein bzw. Unternehmen dort Gehör zu finden, wo zuvor ein Tenor der Ablehnung dominiert hatte.

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